Es ist immer schwer den ersten Schritt zu machen,

Es ist immer schwer den ersten Schritt zu machen, so war es und wird es auch immer sein.

Ob es der erste Schritt ins Leben , der erste Schritt zur Selbständigkeit oder wie bei uns Kollegen der erste Schritt zum Betriebsrat.

Es muss immer jemand den ersten Schritt machen und den anderen Mut zusprechen.

Dies haben wir, Paul Hasnik, Felix Krieger und ich, Stavros Kasimatis getan.

Der Beginn war im März 2009 wo es das erste Mal unter uns dreien offen ausgesprochen wurde.

Als erstes entschlossen wir uns nach einigen Diskussionen einen Betriebsrat für die CLS Ludwigshafen zu fordern, Fax an den Vorstand und abwarten. Eine erste Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.

Es kamen Anrufe aus dem Bereich des Vorstandes, wo man gerne zuerst unsere persönlichen Probleme diskutieren wollte, als wenn diese der Grund für unser Tun wären.

Es folgte ein Treffen mit dem Vorstand im Holiday Inn Walldorf bei dem wir tatkräftig von einem Kollegen der IG Metall unterstützt wurden.

Im Wesentlichen sollte im Treffen erfahren werden warum diese 3 das initiiert haben, aber im Endeffekt wurde versucht es auf eine persönliche Schiene zu leiten. Es interessierte gar nicht das der Grund die Unzufriedenheit der Kollegen war und das die MAV auf ganzer Linie versagt hatte.

Kurzum nach vielem Widerstand konnten wir im September 2009 eine Wahl zum Wahlvorstand durchführen.

Um ein Zeichen guten Willens zu setzen hatten wir mit dem Vorstand vereinbart das er ein Rederecht bekommt. Letztendlich erwies sich das als Fehler, da dies aufs größte missbraucht wurde um die Veranstaltung zu kippen.

Wir hatten keinen Erfolg, wobei die Wahl 94 zu 90 entschieden wurde, was immerhin ein Zeichen war das eine große Zahl der Leute einen Betriebsrat möchte und keine MAV.

Im Februar sendeten wir ein zweites Fax an den Vorstand, diesmal war es für die Wahl eines Betriebsrates für die CLS Deutschland.

Um es kurz zu machen, wir wurden massiv ignoriert und hingehalten. Es wurde auf nichts reagiert, weder auf uns noch auf die vielen Schreiben von Bernd Knauber von der IG Metall.

Es wurde uns in keinster Weise geholfen wie es das Gesetz vorschreibt, es wurden keine Mails an euch Kollegen versandt mit einer Ankündigung oder Information, noch wurde das Gespräche zu einer schnellen Einigung gesucht. Aufgrund dessen haben wir den Termin für die Wahl auf einen Termin mitten in der Woche gelegt um eine Reaktion zu bekommen.

Genau das Gegenteil wurde gemacht. Plötzlich war eine Mail zur Wahl eines Wahlvortandes von 3 Kollegen da. Diese bekamen am nächsten Tag jegliche Unterstützung vom Vorstand, die uns Wochenlang massiv verweigert wurde. Plötzlich gab es Info-Mails, ein Wikki-Server war da und das schlimmste, sie wurden als Ersteinladende dargestellt.

Es ging so weit, dass wir in Köln vor Gericht mussten wo wir auf einen Vergleich eingingen die Wahl gemeinsam einzuleitendamit es auf jeden Fall nicht im Vorfeld zu weiteren Verzögerungen kam.Denn unser Ziel war und ist einen Betriebsrat zu gründen und wir haben auch dies auf uns genommen.

Der Erfolg unserer Aktionen wurde am 17.04.2010 mit der Wahl des Wahlvorstandes gekrönt.

Wie wir in vielen Gesprächen und Mails gesehen haben besteht die Notwendigkeit jetzt auch einen Betriebsrat zu wählen, der einiges anders macht als die MAV in der Vergangenheit. Was genau haben wir auf der Seite niedergeschrieben. Wir wollen mit diesem Programm zur Betriebsratswahl antreten.

Wenn ihr ebenfalls in der Zukunft  aktiv teil haben, sprich euch auch einzubringen wollt und mit unseren Zielen einverstanden seid last euch  aufstellen für die Wahl des Betriebsrates.

Am besten bei uns auf unserer Liste.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und Meinungsäußerungen an unsere Adresse.

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